überflüssig sind so einige sachen im leben, manches davon steht unbeachtet und vergessen in schränken und nischen, verstaubt und ziert schon lange nicht mehr. von überflüssigem handeln möchte ich gar nicht reden, da kämen wir weit ab, ganze romane, manche selbst dergestalt, verbringen ihre zeilen damit. aber dennoch erfreuen sie uns, nicht die romane, doch, die auch, aber die dinge. bereichern unser leben um nicht entschlüsselbare wünsche und sehnsüchte, phantasien und spielereien. verwegen und schelmisch, wenn wir soweit gingen, das grosse spiel, das leben selbst, als überflüssig zu bezeichnen.
aber ich kann mithalten, kann die liste verlängern um weitere dinge, die das leben vermeintlich schöner machen, vielleicht setzt sie sich fort, wird ein sammelsurium zwar technophilen krimskrams, jedoch einfach gehalten oder von einem simplen prinzip ausgehend, dann sind sie am besten, sind zu begreifen und faszinieren lediglich durch ihre idee, nicht durch ihre umsetzung. gemein ist ihnen wohl, dass sie als treibgut betrachtet werden müssen, gesehen nur von wenigen, gefunden meist über später nicht mehr nachvollziehbare umwege, manchmal wiederentdeckt beim aufräumen und ordnen vergessener verweislisten - womit wir auch endlich eine verknüpfung zwischen titeln und inhalten haben - und weitergegeben nur in den wenigsten fällen, meistens erfreut man sich alleine, vergisst sogar den link, vorbeigetrieben.
ich kann ein fundstück beisteuern und, nebenbei, auch an gemeinsame erinnerungen anknüpfen, an damals, als minderjährige rolltreppen nordspanien unsicher machten, wir um vulkane tanzten und dem münchner, anfangs ihm wider willen, die haare blond färbten. an damals, als wir imaginäre telefonate in kneipen und fussgängerzonen führten, unbeteiligte versuchten mit hineinzubeziehen, zu zeiten, da mobiltelefone neu und äusserst chic waren, je kleiner, desto besser, nicht, dass das heute anders wäre, wir jedoch, unbedarfte studenten, bedürftig nach fremdem erbauten, verfallenem und nie dagewesenem, durch die unwirklichsten gegenden der stadt gezogen und daher reich an mitgenommenen schätzen, auch an einem telefonhörer, dunkelgrün und schwer mit einer sich wickelnden kordel aus plastik, diesen also weiterreichten in der menge und uns abwechselten und uns gegenseitig zu überbieten versuchten mit dramatisch wortreichen ereignissen. doch meist konnten wir uns selbst eines lachens nicht erwehren angesichts der sich uns entwindenden umstehenden, leise und freundlich lachend über diese, zwar in fremder sprache vorgetragenen, aber trotzdem als solche deutbare, unbedarfte ausgelassenheit. damals, langsam verstaubendes treibgut im überfluss.
Ach, gar schöne Worte findest Du für den Spaß am Audio Knochen in der sengenden Sonne am Fuße des POlympischen Berges zu Bercelona... Bei mir werden da dann noch andere Bilder wachgerüttelt, von einem Mediziner der mit uns Auszog und es verzog sein Baguette, was scheibar wenig spanisch scheint, einem riesigen Fortpfanlzugorgan gleich errigiert in der Jeans zu tragen, um sich alle paar Schritte per abruptem Kopfnicken und Zahnreißen daran zu laben...
Und dann war da noch ein Besuch auf einem wenig fertig anmutenden Flughafen, bei dem unser Weiser Begleiter postulierte: "Ihr seit doch alle volljährig, oder?" bevor er unter dem Zaun hindruchschlüpfte...
Schön war's!
Bid bald.
Hippo
ps: Groß- und Kleinschreibung ist 'ne tolle Sache .-)
hippotek - 1. Apr, 05:19
ach ne,
damit fang ich gar nicht erst an!
lieber klein und richtig geschrieben =P
"wir schreiben alles klein, denn wir sparen damit zeit. außerdem: warum 2 alfabete, wenn eins dasselbe erreicht? Warum groß schreiben, wenn man nicht groß sprechen kann? (bauhaus)
via wikipedia
[ich möchte hiermit auch die gelegenheit nutzen, um zu versichern, dass hier geschrieben werden kann, wie man will. denn ich verteile auch mehr kommas als wahrscheinlich notwendig ist...]
Neues von den netten Indern!
http://www.thinkgeek.com/cubegoodies/lights/7437/
Hippo
angeschwemmt
aber ich kann mithalten, kann die liste verlängern um weitere dinge, die das leben vermeintlich schöner machen, vielleicht setzt sie sich fort, wird ein sammelsurium zwar technophilen krimskrams, jedoch einfach gehalten oder von einem simplen prinzip ausgehend, dann sind sie am besten, sind zu begreifen und faszinieren lediglich durch ihre idee, nicht durch ihre umsetzung. gemein ist ihnen wohl, dass sie als treibgut betrachtet werden müssen, gesehen nur von wenigen, gefunden meist über später nicht mehr nachvollziehbare umwege, manchmal wiederentdeckt beim aufräumen und ordnen vergessener verweislisten - womit wir auch endlich eine verknüpfung zwischen titeln und inhalten haben - und weitergegeben nur in den wenigsten fällen, meistens erfreut man sich alleine, vergisst sogar den link, vorbeigetrieben.
ich kann ein fundstück beisteuern und, nebenbei, auch an gemeinsame erinnerungen anknüpfen, an damals, als minderjährige rolltreppen nordspanien unsicher machten, wir um vulkane tanzten und dem münchner, anfangs ihm wider willen, die haare blond färbten. an damals, als wir imaginäre telefonate in kneipen und fussgängerzonen führten, unbeteiligte versuchten mit hineinzubeziehen, zu zeiten, da mobiltelefone neu und äusserst chic waren, je kleiner, desto besser, nicht, dass das heute anders wäre, wir jedoch, unbedarfte studenten, bedürftig nach fremdem erbauten, verfallenem und nie dagewesenem, durch die unwirklichsten gegenden der stadt gezogen und daher reich an mitgenommenen schätzen, auch an einem telefonhörer, dunkelgrün und schwer mit einer sich wickelnden kordel aus plastik, diesen also weiterreichten in der menge und uns abwechselten und uns gegenseitig zu überbieten versuchten mit dramatisch wortreichen ereignissen. doch meist konnten wir uns selbst eines lachens nicht erwehren angesichts der sich uns entwindenden umstehenden, leise und freundlich lachend über diese, zwar in fremder sprache vorgetragenen, aber trotzdem als solche deutbare, unbedarfte ausgelassenheit. damals, langsam verstaubendes treibgut im überfluss.
Schöne Worte, lieber Ralph...
Und dann war da noch ein Besuch auf einem wenig fertig anmutenden Flughafen, bei dem unser Weiser Begleiter postulierte: "Ihr seit doch alle volljährig, oder?" bevor er unter dem Zaun hindruchschlüpfte...
Schön war's!
Bid bald.
Hippo
ps: Groß- und Kleinschreibung ist 'ne tolle Sache .-)
ach ne,
lieber klein und richtig geschrieben =P
deshalb
via wikipedia
[ich möchte hiermit auch die gelegenheit nutzen, um zu versichern, dass hier geschrieben werden kann, wie man will. denn ich verteile auch mehr kommas als wahrscheinlich notwendig ist...]